Das Laminiergerät Fellowes A4 im direkten Größenvergleich. In diesem detaillierten Testbericht schaue ich mir ein Laminiergerät aus der bekannten Fellowes Saturn Serie einmal genauer an: das Saturn 3i A4 Laminiergerät. Fellowes hat sich in den letzten Jahren zu einem der bekanntesten Anbieter für Bürobedarf hierzulande gemausert und mich schon in früheren Laminiergeräte-Tests durchaus positiv überrascht. Vor einiger Zeit hatte ich auch den Vorgänger, das Saturn 2 auf dem Tisch und war recht angetan. Ob das Saturn 3i A4 Laminiergerät in diese Fußstapfen treten und da mithalten oder die Erwartungen sogar noch übertreffen kann, dass erfährst du in den folgenden Zeilen.
Anmerkung: Bei dem hier getesteten Modell handelt es sich um ein A4 Laminierer. Wenn du bis zu Formaten A3 versiegeln möchtest, empfehle ich dir das baugleiche aber größere Modell Fellowes Saturn 3i Laminiergerät A3. Neben einem ähnlich formschönen Äußeren sind auch die inneren technischen Werte ungefähr gleich.
Technische Fakten über das Fellowes Saturn 3i A4 Laminiergerät:
Hersteller:
Fellowes
Laminierungsart:
Heißlaminieren/Kaltlaminieren
maximales Format:
A4
Aufwärmzeit:
1 Minute
Folienstärke:
80 – 125 Mikron
Laminiergeschwindigkeit:
300 Millimeter/Minute
Das Gerät
Hersteller Fellowes legt seinem Modell alles nötige Zubehör bei – auch ein paar Laminierfolien. Das Laminiergerät erreicht mich recht zügig, in einer soliden Verpackung und ummantelt von schützendem Styropor und Folien. Ich finde darin auch ein so genanntes Starterkit mit 10 Laminierfolien. Damit dürfte für die ersten Laminierversuche erst einmal alles vorhanden sein.
Die Montage verläuft auch denkbar einfach. Ich muss nur die metallene Folienhalterung am hinteren Ende des Laminiergerätes einhaken – und schon kann es losgehen.
Die Montage vom Laminiergerät Fellowes 3i beschränkt sich auf das Anbringen des Haltebügels. Im zweiten Schritt schaue ich mir das Modell genauer an. Das Saturn 3i A4 Laminiergerät macht einen robusten und gut verarbeiteten Eindruck. Neben der hochwertigen Präsentation gefällt mir aber auch die Form. Hier hat sich Fellowes nicht nur an pragmatischen Gesichtspunkten orientiert, sondern stellt dir ein richtig schickes Gerät ins Büro oder auf den heimischen Schreibtisch. Mit den grazilen Rundungen auf der Oberseite und dem kompakten Design platziert es sich in Sachen Optik ganz vorne mit zu meinen anderen Testkandidaten. In dem folgenden Kapitel geht’s zum ausführlichen Praxistest und natürlich zur Bewertung.
Fellowes im Interview: Kleine Anmerkung zwischendurch. Wenn du Infos über das Unternehmen dahinter, exklusive Einblicke sowie weitere Produkte, Klassiker und aktuelle Highlights von Fellowes wissen möchtest, empfehle ich dir mein ausführliches Interview mit Frau Cantong, der Marketing Managerin.
Das Saturn 3i A4 Laminiergerät im Laminiertest
Ich starte den ausführlichen Praxistest sofort mit den mitgelieferten 80 Mikron A4 Folien. Für den ersten Test nutze ich gleich die mitgelieferten Folien (80 Mikron, glänzend). Nach dem Anschluss an die Steckdose schalte ich das Gerät über den Power Schalter ein. Jetzt glänzt das Saturn 3i A4 Laminiergerät mit seiner InstaHeat Technologie: ich bin nämlich doch sehr überrascht wie schnell die Rollen auf die nötige Betriebstemperatur erhitzt und einsatzfähig sind. In der Regel dauert das nämlich nur knappe 60 Sekunden. Ein phänomenaler Wert im Vergleich zu manch anderen Laminiergeräten. Hier können nur die Laminiergeräte von Peach noch mithalten: zum Beispiel das Laminiergerät Peach PL102. Schön dass sich Fellowes hier der technischen Entwicklung zu kürzeren Aufwärmzeiten anschließt.
Aber auch Kaltlaminierung beherrscht das Gerät. In diesem Fall benötigst du natürlich keine erhitzten Rollen sondern arbeitest mit Druck und entsprechenden Klebefolien. Praktisch: ein Sensor erkennt schief zugeführte Folien und stoppt den Laminiervorgang zur Entfernung und Neuausrichtung der schief eingelegten Folie. Das klappte bei mir im Test erstaunlich gut.
Nach den 10 Testfolien probiere ich noch andere Foliendicken. Hier schafft das Saturn 3i A4 Laminiergerät bis zu 2x 125 Mikron laut Hersteller. Und in der Tat: auch mit dickeren Folien hatten die Walzen keine Probleme. Der Einzug verzieh kleinere Fehler. Die Laminiergeschwindigkeit belief sich konstant auf ca. ein A4 Blatt pro Minute. Aber auch die Qualität kann sich sehen lassen. Von meinen über 100 Durchgängen erzielten mindestens 97 davon ein gutes Resultat, ohne Knicke oder Bläschen. Ordentlich! Und wenn doch mal Folienstau herrschen sollte, kannst du über einen ABS Hebel das Gerät entsperren und die verklemmten Folien einfach entnehmen.
Die Bedienfront vom Fellowes 3i Laminiergerät ist simpel und selbsterklärend. Die Bedienung und die Knöpfe an der Front sind dabei weitestgehend selbsterklärend und einfach zu erreichen. Die Geräuschentwicklung während der Arbeit stört kaum.
Auch mit dickeren Folien und Materialien hat das Laminiergerät Fellowes 3i A4 keine Probleme gemacht. Ein weiteres nützliches Feature ist, die automatische Abschaltfunktion nach 30 Minuten. Solltest du also über längere Zeit das Saturn 3i A4 Laminiergerät nicht benutzen, schaltet es automatisch ab und kühlt die Walzen runter. Das verhindert mögliche Unfälle und reduziert den Energieverbrauch.
Chris
Ich bin Chris, Grafiker und ehemaliger Werbedesigner mit langjähriger Erfahrung in der Nutzung von Druck- und Laminiergeräten. Mein Interesse für die zugrundeliegende Technologie führte dazu, dass ich zahlreiche Laminiergeräte untersucht und getestet habe, was schließlich zur Entstehung dieses Ratgebers führte. Durch meine engen Beziehungen zu Herstellern wie Fellowes, Leitz und Peach kann ich spannende Einblicke durch Interviews und Vorstellungen neuer Modelle bieten. Mein Ziel ist es, dir bei schwierigen Kaufentscheidungen zu helfen und mit nützlichen Tipps und Tricks beim Laminieren zu unterstützen.
Das Laminiergerät Leitz iLam A3 zeigt im Test eine recht lange Aufwärmpahse. Einmal auf Betriebstemperatur zieht das Gerät dann aber richtig ab: mit flotten 700mm/Min versiegelt er im ordentlichen Tempo und eignet sich damit auch für Viel-Laminierer. Schneller sind da nur die Laminierer von Peach wie das PL900. Für den etwas höheren Preis bekommt man beim iLam A3 außerdem die zuverlässige Sensortechnik dazu, welche die Foliendicke automatisch erkennt und Temperatur selbst regelt. Falschbedienungen und mühsame manuelle Einstellungen gehören damit der Vergangenheit an. Auch die praktischen Einzugs- und Ablagefächer fallen positiv ins Gewicht. Unterm Strich kann das Leitz iLam A3 im höheren Bereich sowohl für anspruchsvolle Privatanwender als auch für Büros und Agenturen überzeugen.
Für den angenehm kleinen Geldbeutel führt Peach mit dem A3 Laminiergerät PL115 ein durchaus attraktives Gerät in den Markt. Dem Werbeversprechen mit der schnellen Aufwärmzeit kann ich nur begeistert zustimmen. Auch die Qualität vom Laminiergerät und der versiegelten Folien geht in Ordnung. Schade bloß, dass keine Folien beiliegen. Unterm Strich bietet Peach also eine gute Lösung für Haus und Büro im erschwinglichen Preissegment.
Das Preis Leistungsverhältnis stimmt auf jeden Fall. Du erhälst akzeptable Qualität und eine durchschnittliche Geschwindigkeit. Damit empfiehlt sich der Geha Laminator Home & Office A4 Comfort als handliches Laminiergerät für Gelegenheits-Laminierer und kleine Büros, welches hin und wieder mal für ein paar Arbeiten herausgeholt werden kann. Ich empfehle auf jeden Fall die Comfortvariante, die für ein paar Euro mehr sowohl schneller laminiert als auch dickere Folien verarbeiten kann. Wer sehr häufig versiegeln will, sollte sich aber besser gleich nach einem noch schnelleren Gerät umschauen wie dem Amazon Basics Laminiergerät.
Mich konnte das Olympia A 235 Laminiergerät durchaus überzeugen. Als kompaktes, leichtes und vor allem günstiges Laminiergerät für gelegentliche Arbeiten genügt es dem normalen Heimanwender. Für bessere Geschwindigkeiten und schnellere Aufwärmzeiten schaust du besser bei den professionellen Geräten.
Mit seinen 4 Rollen und dem praktischen Temperaturregler ist der Olympia A 3040 Laminator nicht nur für Privatanweder interessant – sondern empfiehlt sich ebenso für Büros. Die Geschwindigkeit ist keine Höchstmarke, liegt jedoch im Durchschnitt und genügt täglichen Anwendungen. Eine Auswurfklappe und eine automatische Abschaltfunktion hätte das Laminiergerät in diesem Preissegment noch perfekt gemacht. Das ist Kritik auf hohem Niveau – insgesamt kann ich den Olympia A 3040 Laminator bedenkenlos empfehlen.
Ich mache es kurz: mit dem Laminiergerät A330 plus präsentiert Olympia ein gutes Gerät für A3 Formate mit soliden Werten und schlankem Design. Für den häuslichen Gebrauch und die gelegentliche Nutzung sicherlich einen Blick wert. Für höhere Geschwindigkeiten lohnt der Blick auf das Leitz iLAM A3.