Laminiergerät A3 Test 2026: Die besten Modelle für große Formate

  • Fellowes Calibre A3 Laminiergerät
    Fellowes Calibre A3 Laminiergerät
    Vereinfacht das Laminieren durch seine intelligente Sensorik und die flexible Folienerkennung. Durch den flüsterleisen Betrieb ist es das ideale Gerät für das Home-Office und Büros, die viel laminieren.
    • Nur eine Minute Aufwärmzeit
    • HotSwap Technologie
    • hohe Geschwindigkeit
    • geringe Lautstärke
    • keine A3 Folien beiliegend

    Format

    A3

    Aufwärmzeit

    1 min

    Geschwindigkeit

    500 mm/min

    Folienstärke

    125 mic

    Kaltlaminierung

    Rücklauf

    149,35 € 183,54 €
    19% Rabatt

    Zum Test
  • Peach PBP420 Laminiergerät
    Peach PBP420 Laminiergerät - Keyvisual
    Ideales Komplett-Set für Privatanwender, Kitas und Hobbybastler. Dank integriertem Schneider und Eckenabrunder lassen sich Dokumente nach dem Laminieren sofort professionell zuschneiden und veredeln.
    • inklusive Schneider und Eckenabrunder
    • kinderleichte Ein-Knopf Bedienung
    • großes Folienset anbei
    • längere Aufwärmphase
    • manchmal schiefer Einzug

    Format

    A3

    Aufwärmzeit

    5 min

    Geschwindigkeit

    250 mm/min

    Folienstärke

    125 mic

    Kaltlaminierung

    Rücklauf

    54,13 € 63,70 €
    15% Rabatt

    Zum Test
  • testsieger
    Peach PL900 Laminiergerät
    Laminiergerät Peach900 - Keyvisual
    Überzeugt im Test durch seine brachiale Geschwindigkeit und das 6-Walzen-System. Ein echtes Arbeitstier, das besonders für Lehrer und Büros geeignet ist, bei denen Zeitersparnis an erster Stelle steht.
    • Enorme Geschwindigkeit von 1.000 mm/min
    • kurze Aufwärmdauer
    • erkennt Folien automatisch
    • 6 Walzen für glatte Ergebnisse
    • keine Laminierfolien anbei
    • englische Anleitung

    Format

    A3

    Aufwärmzeit

    1 min

    Geschwindigkeit

    1000 mm/min

    Folienstärke

    250 mic

    Kaltlaminierung

    Rücklauf

    301,91 € 336,40 €
    10% Rabatt

    Zum Test
  • Leitz ilam Home A3 Laminiergerät
    Leitz Home A3 Laminiergerät - Keyvisual
    Glänzt im Praxistest mit sauberen Ergebnissen und simpler Bedienung – perfekt für das Home-Office. Der überaus praktische, zweistufige Temperaturschalter verhindert Fehlbedienungen und bietet Flexibilität bei der Foliendicke.
    • sehr gute und verlässliche Laminierergebnisse
    • Einstellung der Folienstärke
    • hilfreiche Kabelaufwicklung
    • keine A3 Folien beiliegend
    • Laminiergeschwindigkeit durchschnittlich

    Format

    A3

    Aufwärmzeit

    3 min

    Geschwindigkeit

    300 mm/min

    Folienstärke

    125 mic

    Kaltlaminierung

    Rücklauf

    35,29 € 60,48 €
    42% Rabatt

    Zum Test
  • preissieger
    Laminiergerät Olympia A330 plus
    Laminiergerät Olympia A330 plus
    Bietet ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis für den privaten Gebrauch. Die simple Bedienung macht es zur idealen Wahl für Gelegenheitsnutzer und Bastler, die ein kompaktes Gerät für das kleine Budget suchen.
    • schlankes, wertiges Design
    • gutes Laminierergebnis
    • intuitive Bedienung
    • Laminiergeschwindigkeit könnte etwas schneller sein

    Format

    A3

    Aufwärmzeit

    3 min

    Geschwindigkeit

    400 mm/min

    Folienstärke

    125 mic

    Kaltlaminierung

    Rücklauf

    25,99 € 36,97 €
    30% Rabatt

    Zum Test

Warum ein A3 Laminiergerät fast immer die bessere Wahl ist

Fellowes Calibre Laminiergerät - Laminieren
In einem A3 Laminiergerät wie dem Fellowes Calibre kannst du natürlich auch kleinere Formate wie hier A4 versiegeln.

Wenn du vor der Entscheidung stehst, ein neues Laminiergerät zu kaufen, stellt sich oft die Frage: Reicht A4 oder soll es das größere A3-Format sein? Aus meiner Erfahrung von dutzenden Testdurchläufen ist die Antwort eindeutig: Ein A3-Gerät ist meist die zukunftssichere Investition.

Der größte Vorteil ist die Flexibilität. Ein Laminiergerät A3 verarbeitet problemlos alles – von der winzigen Visitenkarte über A4-Dokumente bis hin zum großen Poster. Zudem ist die Mechanik in A3-Modellen oft robuster ausgelegt, da sie für größere Folienflächen und damit für eine höhere Hitzebeanspruchung konstruiert wurde. In diesem Vergleich zeige ich dir, welche Modelle in meinen Praxistests durch Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und ein wellenfreies Ergebnis überzeugt haben.

Das erwartet dich in diesem Ratgeber:

Meine Top-Empfehlungen aus der Praxis

Im Bereich A3 habe ich mich für Modelle von den Herstellern Fellowes, Peach Leitz, Olympia und Zoomyo als Testkandidaten entschieden. Diese habe ich mir detailliert angeschaut, einem ausführlichen Praxistest unterzogen und abschließend bewertet.

Im Folgenden sind die Laminiergeräte nach Ihrer Bewertung platziert. Dahinter kannst du die ausführlichen Testberichte mit Fotos, Videos und Bildern lesen.

  • 4.9
    Laminiergerät Peach900 - Keyvisual

    Peach PL900 Laminiergerät

    Überzeugt im Test durch seine brachiale Geschwindigkeit und das 6-Walzen-System. Ein echtes Arbeitstier, das besonders für Lehrer und Büros geeignet ist, bei denen Zeitersparnis an erster Stelle steht.
    Zum Test
    Vor- und Nachteile
    • Enorme Geschwindigkeit von 1.000 mm/min
    • kurze Aufwärmdauer
    • erkennt Folien automatisch
    • 6 Walzen für glatte Ergebnisse
    • keine Laminierfolien anbei
    • englische Anleitung
    Technische Spezifikationen

    Format:

    A3

    Laminiergeschwindigkeit:

    1000 mm/min

    Aufwärmzeit:

    1 min

    Folienstärke:

    250 mic

    Kaltlaminierung:

    Rücklauffunktion

    Kurze Einschätzung
    Das Laminiergerät Peach900 fällt im direkten Vergleich schon recht groß aus.
    Peach PL900: Der Profi-Sprinter mit 6-Walzen-Technologie

    Wenn Zeit Geld ist und die Qualität keine Kompromisse duldet, ist das Peach PL900 A3 Laminiergerät das Maß der Dinge. Während andere Geräte noch aufheizen, hat dieser Highspeed-Laminator bereits die ersten Dokumente perfekt versiegelt.

    Die Technik im Check

    Die Eckdaten des PL900 haben mich beeindruckt: Die Aufwärmzeit beträgt lediglich 60 Sekunden. Einmal startklar, legt das Laminiergerät ein enormes Tempo vor: Mit einer Geschwindigkeit von 1.000 mm/min flitzt ein DIN-A3-Bogen in gerade einmal 25 Sekunden durch. Das Herzstück ist jedoch das 6-Walzen-System. Hier arbeiten vier Heizwalzen für die perfekte Temperaturverteilung und zwei zusätzliche Zugwalzen für die Glättung zusammen.

    Mein Testeindruck: Präzision hat ihren Preis

    Im Praxistest merke ich den Unterschied der 6 Walzen sofort: Das Laminat kommt nicht nur schneller, sondern auch deutlich planer aus der Maschine als bei Modellen mit weniger Walzen. Durch die Walzen wird der Kleber extrem gleichmäßig aktiviert, was selbst bei kritischen Fotos oder vollflächigen Farbdrucken Blasenbildung fast unmöglich macht. So gut wie alle meine Durchläufe waren ein Erfolg. Im Lieferumfang befinden sich keinerlei Laminierfolien, sodass du direkt beim Kauf eine Packung mit bestellen musst, um überhaupt starten zu können. Zudem ist das Peach Laminiergerät eine preisliche Investition: Der Anschaffungspreis liegt deutlich über dem von Einsteigermodellen, was sich nur rechnet, wenn du das Tempo auch wirklich nutzt.

    Vollständigen Praxistest lesen

    301,91 € 336,40 €
    10% Rabatt

  • 4.7
    Fellowes Calibre A3 Laminiergerät

    Fellowes Calibre A3 Laminiergerät

    Vereinfacht das Laminieren durch seine intelligente Sensorik und die flexible Folienerkennung. Durch den flüsterleisen Betrieb ist es das ideale Gerät für das Home-Office und Büros, die viel laminieren.
    Zum Test
    Vor- und Nachteile
    • Nur eine Minute Aufwärmzeit
    • HotSwap Technologie
    • hohe Geschwindigkeit
    • geringe Lautstärke
    • keine A3 Folien beiliegend
    Technische Spezifikationen

    Format:

    A3

    Laminiergeschwindigkeit:

    500 mm/min

    Aufwärmzeit:

    1 min

    Folienstärke:

    125 mic

    Kaltlaminierung:

    Rücklauffunktion

    Kurze Einschätzung
    Fellowes Calibre A3 Laminiergerät - Vorstellung
    Fellowes Calibre A3: Der elegante Sprinter für den Büroalltag

    Der Fellowes Calibre A3 ist für den Anwender, der „mal eben schnell“ ein Dokument versiegeln will, ohne fünf Minuten neben der Maschine zu warten. Er sieht auf dem Schreibtisch gut aus, verzichtet aber auf die massive Walzen-Technik der Oberklasse.

    Die Technik im Check

    Die „InstaHeat“-Technologie hält, was sie verspricht: Nach nur 60 Sekunden ist das Gerät startklar. In puncto Tempo liefert er solide 500 mm/min ab. Das ist genau die Hälfte des Peach-Boliden, aber immer noch doppelt so schnell wie ein typisches Einsteigergerät. Ein DIN-A3-Bogen braucht somit etwa 42 Sekunden. Verarbeitet werden Folien bis zu 125 Mikrometer.

    Mein Testeindruck: Komfortabel, aber mit technischen Grenzen

    Im Praxistest messe ich beim Fellowes Calibre A3 einen angenehm geringen Geräuschpegel beim Laminieren. Zudem punktet das Bedienpanel: Statt fummeliger Schalter gibt es ein intuitives Touch-Display. Ein echtes Highlight ist die „HotSwap“-Funktion. Diese erlaubt es, zwischen verschiedenen Folienstärken (z. B. 80 auf 125 mic) fast ohne Wartezeit umzuschalten. Aber man muss ehrlich sein: Unter der Haube arbeiten lediglich 2 Walzen. Für die meisten Dokumente ist das völlig ausreichend, aber bei großen DIN-A3-Postern mit hohem Foto-Anteil merkt man den Unterschied zur 4- oder 6-Walzen-Konkurrenz. Zudem ist der Lieferumfang fast schon ironisch: Das beiliegende Starter-Kit enthält zwar 10 Folien, aber keine einzige im A3-Format.

    Vollständigen Praxistest lesen

    149,35 € 183,54 €
    19% Rabatt

  • 4.1
    Leitz Home A3 Laminiergerät - Keyvisual

    Leitz ilam Home A3 Laminiergerät

    Glänzt im Praxistest mit sauberen Ergebnissen und simpler Bedienung – perfekt für das Home-Office. Der überaus praktische, zweistufige Temperaturschalter verhindert Fehlbedienungen und bietet Flexibilität bei der Foliendicke.
    Zum Test
    Vor- und Nachteile
    • sehr gute und verlässliche Laminierergebnisse
    • Einstellung der Folienstärke
    • hilfreiche Kabelaufwicklung
    • keine A3 Folien beiliegend
    • Laminiergeschwindigkeit durchschnittlich
    Technische Spezifikationen

    Format:

    A3

    Laminiergeschwindigkeit:

    300 mm/min

    Aufwärmzeit:

    3 min

    Folienstärke:

    125 mic

    Kaltlaminierung:

    Rücklauffunktion

    Kurze Einschätzung
    Leitz Home A3 Laminiergerät - Praxistest
    Im Praxistest überzeugt der A3 Laminierer mit dezenter Laustärke und guten Ergebnissen.
    Leitz iLAM Home A3: Stil trifft auf deutsche Marken-Tradition

    Der Leitz iLAM Home A3 bringt Farbe auf den Schreibtisch und die Sicherheit einer über 150-jährigen deutschen Markentradition ins Haus. Statt auf technische Spielereien setzt dieses Gerät auf minimalistisches Design und die gewohnte Leitz-Qualität, die man aus fast jedem Büro kennt. Wer sich für dieses Modell entscheidet, kauft nicht nur einen schicken Laminator für den Küchentisch, sondern auch das Vertrauen in einen etablierten Hersteller.

    Die Technik im Check

    Die technischen Daten sind solider Standard für die Einstiegsklasse: Die Aufwärmzeit liegt bei etwa 3 Minuten. Das ist weder blitzschnell noch quälend langsam, erfordert aber eine gewisse Planung. In Sachen Geschwindigkeit liefert der Leitz 300 mm/min. Rechnerisch braucht ein DIN-A3-Bogen also ca. 90 Sekunden für einen Durchlauf. Er verarbeitet Folien von 80 bis 125 Mikrometer.

    Mein Testeindruck: Schlichtheit mit physikalischen Grenzen

    In der Handhabung ist das Leitz Modell unschlagbar unkompliziert. Als Power-Knopf wählst du per Schalter einfach die gewünschte Folienstärke (80 oder 125 Mikrometer) aus – Fehlbedienungen sind damit fast ausgeschlossen. Die Laminierqualität ist für einen Markenhersteller erwartbar gut. Die Laminiergeschwindigkeit eher Mittelmaß: für ein einige Blätter ist das okay, bei ganzen Stapeln an A3-Postern brauchst du jedoch Geduld. Zudem wartet beim Auspacken eine kleine Ernüchterung: Dem Starter-Set liegen keine A3-Folien bei.

    Vollständigen Praxistest lesen

    35,29 € 60,48 €
    42% Rabatt

  • 3.9
    Laminiergerät Olympia A330 plus

    Laminiergerät Olympia A330 plus

    Bietet ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis für den privaten Gebrauch. Die simple Bedienung macht es zur idealen Wahl für Gelegenheitsnutzer und Bastler, die ein kompaktes Gerät für das kleine Budget suchen.
    Zum Test
    Vor- und Nachteile
    • schlankes, wertiges Design
    • gutes Laminierergebnis
    • intuitive Bedienung
    • Laminiergeschwindigkeit könnte etwas schneller sein
    Technische Spezifikationen

    Format:

    A3

    Laminiergeschwindigkeit:

    400 mm/min

    Aufwärmzeit:

    3 min

    Folienstärke:

    125 mic

    Kaltlaminierung:

    Rücklauffunktion

    Kurze Einschätzung
    Olympia A330 plus - Bedieun
    Olympia A 330: Der Preis-Leistungs-Klassiker für Gelegenheitsnutzer

    Olympia ist im deutschen Büroalltag eine feste Größe, wenn es um solide Technik zum kleinen Preis geht. Das Laminiergerät Olympia A 330 plus richtet sich ganz klar an Heimanwender, die nicht täglich laminieren, aber auch mal ein A3-Poster sicher verschweißen möchten.

    Die Technik im Check

    Die technischen Werte spiegeln den günstigen Preis wider: Die Aufwärmzeit liegt bei ca. 5 Minuten. In Sachen Geschwindigkeit gehört das Laminiergerät mit 400 mm/min schon zu den etwas überdurchschnittlichen Vertretern. Ein DIN-A3-Bogen benötigt etwas mehr als eine Minute für einen Durchlauf. Das Olympia Modell verarbeitet die gängigen Folienstärken von 80 bis 125 Mikrometer.

    Hands-on: Fokus auf das Wesentliche

    In der Praxis überzeugt das Olympia A330 plus Laminiergerät durch seine extrem schlanke Bauweise. Es nimmt kaum Platz weg und lässt sich nach getaner Arbeit schnell im Schrank verstauen. Ein wichtiges Sicherheitsfeature ist die ABS-Taste (Stau-Entriegelung): Falls eine Folie einmal schräg eingezogen wird, lassen sich die Walzen per Knopfdruck lösen, um das Dokument zu retten. Wie bei vielen Einsteigergeräten arbeiten auch hier nur 2 Walzen. Für A4-Blätter ist das völlig okay, aber bei der vollen A3-Breite zeigt sich die physikalische Grenze: Die Hitze- und Druckverteilung ist nicht so präzise wie bei teureren Mehr-Walzen-Systemen, was gelegentlich zu kleiner Bläschenbildung führt. Zudem fällt die etwas höhere Geräuschkulisse gegenüber den anderen Kandidaten auf.

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    25,99 € 36,97 €
    30% Rabatt

  • 3.8
    Peach PBP420 Laminiergerät - Keyvisual

    Peach PBP420 Laminiergerät

    Ideales Komplett-Set für Privatanwender, Kitas und Hobbybastler. Dank integriertem Schneider und Eckenabrunder lassen sich Dokumente nach dem Laminieren sofort professionell zuschneiden und veredeln.
    Zum Test
    Vor- und Nachteile
    • inklusive Schneider und Eckenabrunder
    • kinderleichte Ein-Knopf Bedienung
    • großes Folienset anbei
    • längere Aufwärmphase
    • manchmal schiefer Einzug
    Technische Spezifikationen

    Format:

    A3

    Laminiergeschwindigkeit:

    250 mm/min

    Aufwärmzeit:

    5 min

    Folienstärke:

    125 mic

    Kaltlaminierung:

    Rücklauffunktion

    Kurze Einschätzung
    Peach PBP420 Laminiergerät - Schneidewerkzeug
    Peach PBP420: „High Speed“ – aber mit Augenmaß

    Wer beim Peach PBP420 aufgrund der oft verwendeten Marketing-Bezeichnungen „Highspeed“ ein Renntempo erwartet, wird beim Blick in das technische Datenblatt eines besseren belehrt: Dieser Laminierer ist kein Sprinter, sondern ein klassisches Einsteigermodell für das gelegentliche Laminieren.

    Die Technik im Check

    Die Zahlen sprechen in meinen Augen eine deutliche Sprache: Mit einer Aufwärmzeit von 5 Minuten gehört das Laminiergerät zu den eher langsamen Vertretern auf dem Markt. Wer mal eben schnell eine Seite laminieren will, verbringt die erst einmal Zeit mit Warten. Auch im Betrieb bleibt es gemächlich: Die von meiner Stoppuhr gemessene Geschwindigkeit von 250 mm/min bedeutet, dass ein DIN-A3-Bogen knapp zwei Minuten braucht, um den Laminierer zu durchlaufen. Verarbeitet werden Folien bis 125 Mikrometer, was für den Standardgebrauch absolut ausreicht.

    Mein Testeindruck: kleine Geduldsprobe trifft auf Bonus-Features

    In meinem Test zeigt sich der Peach PBP420 als echtes „Zwei-Klassen-Gerät“. Auf der einen Seite steht der enorme Bedienkomfort: Durch die kinderleichte Ein-Knopf-Bedienung kann man hier schlicht nichts falsch machen – Einschalten und loslegen. Ein echtes Highlight für Sparfüchse ist das große beiliegende Folienset. Während ich bei der Konkurrenz oft direkt nachbestellen muss, bin ich hier ab der ersten Minute startklar. Die integrierten Werkzeuge wie der Schneider und der Eckenabrunder machen das Laminiergerät zudem zu einer kleinen, praktischen Bastelstation auf dem Schreibtisch. Der Komfort wird jedoch durch eine kleine Geduldsprobe erkauft: Mit einer Aufwärmphase von 5 Minuten ist dieser Kandidat nichts für den schnellen Einsatz zwischendurch. Etwas hakelig wird es zudem beim Einzug: In meinen Test zeigt sich eine gewisse Anfälligkeit bei etwa 5%-10%  aller Durchläufe für einen schiefen Einzug.

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    54,13 € 63,70 €
    15% Rabatt

  • 3.5
    Laminiergerät A340 - Keyvisual

    Olympia Combo 340 Laminiergerät

    Solide All-in-One-Lösung für Bastler und das Home-Office. Durch den integrierten Rollenschneider auf der Oberseite und den mitgelieferten Eckenrunder sparst du Platz und die Anschaffung von Einzelgeräten.
    Zum Test
    Vor- und Nachteile
    • gutes Preis/Leistungsverhältnis
    • solider Eckenrunder
    • 100 Folien beiliegend
    • Papierschneidemaschine könnte besser sein
    • mäßige Geschwindigkeit
    Technische Spezifikationen

    Format:

    A3

    Laminiergeschwindigkeit:

    250 mm/min

    Aufwärmzeit:

    6 min

    Folienstärke:

    125 mic

    Kaltlaminierung:

    Rücklauffunktion

    Kurze Einschätzung
    Laminiergerät A340 - Lieferufmang
    Olympia A 340 Combo: Das „Alles-drin-Paket“ im Praxistest

    Wenn du keine Lust auf drei verschiedene Geräte (Laminiergerät, Schneidemaschine, Eckenrunder) hast, ist das Olympia A 340 Combo die naheliegende Lösung. Es ist ein klassisches 3-in-1-Gerät, das vor allem durch seine Kompaktheit besticht.

    Die Technik im Check

    Im Praxistest muss ich beim Start etwas Geduld mitbringen: Mit einer Aufwärmzeit von bis zu 6 Minuten gehört es zu den gemütlicheren Vertretern. Sobald die grüne LED leuchtet, zieht es die Folien mit einer Geschwindigkeit von 250 mm/min ein. Das bedeutet: Ein DIN-A3-Bogen ist in knapp unter zwei Minuten fertig verschweißt. Unterstützt werden Folienstärken von 80 bis 125 mic, was für alle gängigen Anwendungen (von der Visitenkarte bis zum Poster) völlig ausreicht.

    Mein Testeindruck: Mehr als nur Laminieren

    Mein Highlight ist die Oberseite: Hier ist ein Rollenschneider integriert. Im Test zeigt sich: Er ist super praktisch, um Ränder direkt nach dem Laminieren zu begradigen oder Papier zuzuschneiden. Aber Vorsicht: Die Schneideleistung sehe ich im Praxistest auf ca. 3 Blatt (80g/m²) begrenzt – richtig dicke Stapel konnte ich damit nicht verarbeiten. Zusätzlich versteckt sich im Set ein kleiner Eckenrunder. Das klingt nach einer Spielerei, sorgt aber in der Praxis für den entscheidenden „Profi-Look“, da scharfe Folienecken nach dem Rundschneiden nicht mehr pieksen.

    Vollständigen Praxistest lesen

    35,99 €
    % Rabatt

Weitere Tests:

Diese A3 Laminierer habe ich auch ausführlich getestet. Leider sind die Produkte nicht mehr offiziell im Handel erhältlich:

  • Leitz iLam A3 touch
  • Fellowes Jupiter 2 A3 Laminiergerät
  • Zoomyo A3 Laminiergerät OL389
  • Zoomyo Laminiergerät Blaze XL
  • Olympia A 3040 Laminator
  • Fellowes Saturn 3i Laminiergerät A3
  • A3 Laminiergerät Peach PL115

Mein Testlabor: Harte Fakten statt Werbe-Blabla

Fellowes 3i A3 Vorstellung
Jedes der hier abgebildeten Laminergeräte A3 ist durch meine Hand durch einen objektiven und harten Praxistest gegangen. Damit du dir deiner Kaufentscheidung wirklich sicher sein kannst.

In den Herstellerprospekten liest sich jedes Laminiergerät wie ein technisches Wunderwerk. Doch in meinem Testlabor zählen keine Marketing-Versprechen, sondern harte Fakten aus der Praxis. Damit du dich auf meine Urteile verlassen kannst, durchläuft jedes A3 Laminiergerät ein standardisiertes Prüfverfahren, das weit über das bloße Einschalten des Geräts oder faul zusammengefassten Nutzer-Bewertungen hinausgeht.

  • Der 100-Blatt-Marathon: Ein kurzer Test reicht nicht. Ich jage 100 Folien am Stück durch die Walzen, um auch langfristig die thermische Stabilität zu prüfen. Erst hier zeigt sich, ob ein Laminiergerät überhitzt oder die Klebeleistung nachlässt.
  • Stoppuhr-Check: Ich verlasse mich nicht auf Herstellerangaben. Ich messe die reale Aufwärmzeit und die tatsächliche Laminiergeschwindigkeit selbst nach.
  • Sensorik-Prüfung: Ich bewerte Faktoren, die in keinem Datenblatt stehen: Wie extrem ist die Geruchsentwicklung? Mahlt der Motor unerträglich laut? Wird das Gehäuse außen gefährlich heiß?
  • Qualitäts-Scan: Jedes Ergebnis prüfe ich gewissenhaft auf Blasen, Wellen oder „Silbering“ (Lufteinschlüsse). Besonders bei der vollen A3-Breite trennt sich hier die Spreu vom Weizen.
  • Live-Einblicke: Weil Bilder oft mehr sagen als Worte, findest du zu vielen meiner Tests aufwendig produzierte Videos. Dort erlebst du Aufwärmzeiten, Bedienungseigenheiten und Geräuschkulisse live und ungefiltert, statt sie nur zu lesen. So bekommst du ein unverfälschtes Bild, noch bevor du dich für einen Kauf entscheidest.
Chris Donner - Experte für Laminiergeräte und Autor von laminiergeraet-tests.de

Mein Versprechen an dich: Wenn ich schreibe, dass ein Laminiergerät langsam ist oder unangenehm riecht, dann basiert das auf diesen Messungen und realen Erfahrungen. Mein Ziel ist es nicht, Werbung für Marken zu machen, sondern dir zu zeigen, welches Produkt am Ende wirklich auf deinem Schreibtisch stehen sollte.“

Worauf es bei einem Laminiergerät A3 wirklich ankommt: Meine 4 wichtigsten Kaufkriterien

1. Die Anzahl der Walzen

Das ist ein Punkt, den viele Einsteiger unterschätzen. In meinen Tests hat sich immer wieder gezeigt: Bei einem großen A3-Poster ist die Gefahr von Wellenbildung oder kleinen Luftblasen viel höher als bei einem kleinen Foto. Logisch: Die Fläche er Folie ist ja auch größer.

  • 2-Walzen-Systeme: Diese Modelle (wie das günstige Amazon Basics Laminiergerät) haben ein Walzenpaar, welches gleichzeitig heizt und transportiert. Das reicht für kleine A4 Formate freilich oft aus, aber bei A3 kühlt die Folie nach dem Austritt ungleichmäßiger ab und kann sich leicht wellen.
  • 4-Walzen-Systeme: Hier habe ich im Test deutlich bessere Ergebnisse erzielt. Die ersten zwei Walzen schmelzen den Kleber, die hinteren zwei Walzen pressen und glätten das Dokument, während es noch warm ist.
Chris Donner - Experte für Laminiergeräte und Autor von laminiergeraet-tests.de

„Wenn du hochwertige Urkunden oder Poster für den Aushang laminierst, ist ein 4-Walzen-Gerät unabdingbar. Die packen die dicke A3-Folie deutlich besser und führen sie stabiler. Das Ergebnis: Keine Wellen, keine Blasen. Das Peach PL900 geht sogar noch einen Schritt weiter und bietet ganze 6 Walzen für ein spiegelglattes Finish.“

2. Die Laminiergeschwindigkeit

Die Laminiergeschwindigkeit gibt an, wie schnell dein Laminiergerät A3 die Laminierfolie einmal komplett durch die Rollen zieht – also die Zeit für einen Laminiervorgang. Und dieser dauert bei größeren Formaten wie A3 natürlich von Haus aus länger.

Aber auch hier gibt es extreme Unterschiede zwischen den Modellen:

  • Der Standard: Viele günstige Angebote schaffen etwa 250 bis 300 mm/min. Das bedeutet, du wartest fast zwei Minuten auf ein einziges A3-Blatt. Für gelegentliche Einsätze mag das verkraftbar sein. Hast du vor, als Lehrer 20 Lernfolien für deine Schulklasse oder als Restaurantbesitzer 40 Speisekarten zu laminieren – dann willst du sicherlich keine Stunde vor deinem A3 Laminierer verbringen und zusehen, wie sich die Folie im Schneckentempo bewegt.
  • Die Highspeed-Klasse: Das Peach PL900 hat mich hier im Test wirklich beeindruckt. Mit 1000 mm/min zieht es die Folie förmlich durch. Für Schulen oder Büros, die ganze Klassensätze oder Folienstapel laminieren, ist das ein massiver Zeitgewinn.

Meine Praxiserfahrung hat gezeigt: Wenn du regelmäßig mehr als fünf Dokumente am Stück laminierst, sind Geschwindigkeiten ab 400mm/min ein echter Segen. Hier mal ein bildhafter Vergleich: Während ich beim Olympia 340 Combo Laminiergerät fast 2 Minuten auf ein fertiges A3-Blatt warte, benötigt Olympia A330 Plus mit einer Minute nur die Hälfte der Zeit. Und das gerade mal für ein paar Euro mehr. Spitzenwert bietet hier das Peach PL900 Laminiergerät, welches das Ergebnis in knapp 25 Sekunden perfekt versiegelt ausgespuckt.

3. Die Aufwärmzeit

Fellowes Calibre A3 Laminiergerät - Vorstellung
Das Fellowes Calibre A3 Laminiergerät benötigt nur eine Minute bis es bereit ist zum heißlaminieren.

Die Aufwärmzeit ist die initiale Phase, bei der die Walzen nach Einschalten erst einmal auf Betriebstemperatur gebracht werden – um die durchlaufende Laminierfolie auch zuverlässig thermisch verschweißen zu können.

Erst nach Abwarten der Aufwärmzeit ist dein Laminiergerät A3 also effektiv einsatzbereit – vorher solltest du auf gar keinen Fall loslegen. Und das kann schnell zur Geduldsprobe werden. Es gibt nichts Frustrierenderes, als ein Laminiergerät einzuschalten und dann erst einmal Kaffee kochen zu gehen, weil es ewig zum Aufheizen braucht.

Die Aufwärmzeit ist zwischen meinen Testkandidaten extrem unterschiedlich: von 60 Sekunden bis über 7 Minuten gehen zeigte die Stoppuhr in meinen Praxistests.

  • Moderne Markengeräte wie der Fellowes Calibre A3 sind dank spezieller Heiztechnologien oft schon nach 60 Sekunden startklar. Perfekt für Büros und Copyshops, die mehrmals am Tag Laminiersitzungen machen und dafür das Gerät jedes Mal anschalten.
  • Günstige Laminiergeräte A3 brauchen oft deutlich länger (3 bis 5 Minuten) und richten sich deswegen eher an Gelegenheitslaminierer, die ihren Laminierer nur wenige Male pro Woche nutzen. Hier sparst du zwar bares Geld, erkaufst dir dies jedoch durch mehr Wartezeit.

Insbesondere bei A3 Laminiergeräten besteht durch die lange Laminierdauer die Herausforderung darin, die Walzen über mehrere Durchgänge hinweg auf einer gleichmäßigen Temperatur zu halten. Nur so wird die letzte Folie noch genauso sauber verschweißt wie die erste. Während hochwertige Modelle die Hitze konstant halten, benötigen einfachere oft kurze Pausen, um die Rollen zwischendurch wieder nachzuheizen.

Tipp besonders für A3 Formate: Du merkst, dass deine Ergebnisse zum Ende der Seite hin trüb oder milchig werden? Das ist ein Zeichen, dass dein A3 Laminiergerät thermisch am Limit ist. Gib ihm in diesem Fall nach jedem Durchgang 30 bis 60 Sekunden Zeit, um die Walzen wieder voll ‚aufzutanken‘. Wer diese Zeit nicht hat, sollte direkt zu einem Profi-Modell mit höherer Wattzahl greifen.

4. Die unterstützte Folienstärke

Die Folienstärke gibt an, wie dick die zu benutzenden Folien maximal bei der Heißlaminierung sein dürfen. Die Einheit ist Mikron (1 Mikron = 1 Mikrometer = 1 µm/mic = 0001 Millimeter). Hier sind Werte von sehr dünnen 75 Mikron bis hin zu stabilen 250 Mikron üblich.

Generelle Faustregel für Stabilität: Ein A3-Bogen braucht mehr Halt als A4. Während 80 mic bei dieser Größe oft zu “labberig” sind, bieten 125 mic das nötige „Rückgrat“, damit das Poster nicht einknickt.

Im konkreten hängt die Folienstärke sehr von deinen Vorhaben ab.

  • Möchtest du bewusst biegsame und faltbare Wander- oder Speisekarten oder abzuheftende Dokumente versiegeln, dann reicht natürlich eine Dicke von 80 Mikron.
  • Und wenn das Dokument richtig stark geschützt und stabil sein muss (zum Beispiel bei Ausweisen, Urkunden, Auszeichnungen, Hinweistafeln) greifst du am besten zu Laminierungsfolien ab 175 Mikron.

Achte beim Laminiergeräte kaufen darauf, dass dein favoritisiertes Modell die entsprechenden Foliendicken auch unterstützt.

Weitere nützliche Funktionen für Laminiergeräte A3

Laminiergerät Olympia A3040 - Bedienung
Höherwertigere Laminiergeräte wie das Olympia 3040 haben einen mehrstufigen Temperaturregler.
  • Sichere Bedienung (Temperaturregler): Ein manueller Regler ist hier ein echter Pluspunkt für die Nutzerfreundlichkeit. Statt komplizierter Berechnung wählst du einfach per Schalter die passende Folienstärke (z. B. 80 oder 125 mic). Das verhindert Bedienungsfehler, da das Laminiergerät die Hitze exakt anpasst und so immer ein sauberes Ergebnis liefert. In meinen Tests bietet das Fellowes Calibre A3 oder Leitz Home A3 solch praktische und zuverlässige Funktionen.
  • Ausgabefach für wellenfreie Ergebnisse: Ein oft übersehenes Detail ist das Ausgabefach. Da eine A3-Folie nach dem Laminieren noch weich und heiß ist, muss sie absolut flach aus dem Ausgabeschlitz gleiten können. Wenn es kein Ausgabefach gibt und die Folie über die Tischkante nach unten knickt, härtet sie in dieser gebogenen Form aus. Unschön. Wenn dein Modell kein Ausgabefach besitzt, achte zumindest darauf, dass hinten beim Auswurf genug Platz und ebene Fläche ist!

Warum ein Laminiergerät A3? Die unschlagbaren Vorteile

Vielleicht stellst du dir die Frage: „Brauche ich wirklich so ein großes Laminiergerät, wenn ich meistens nur A4-Blätter habe?“ Meine Erfahrung nach unzähligen Tests zeigt: Ja, der Aufpreis ist fast immer eine kluge Investition. Hier sind die Gründe:

  • Maximale Flexibilität: Das wichtigste Argument ist simpel: Mit einem A3 Laminiergerät bist du für jedes Format gerüstet. Du kannst alles laminieren – von der winzigen Visitenkarte über A4-Dokumente bis hin zu großen Postern oder Tischsets. Ein A4 Modell stößt physikalisch an seine Grenzen, sobald du einmal ein großes Plakat schützen willst.
  • Zukunftssicherheit: Nichts ist ärgerlicher, als heute ein A4 Modell zu kaufen und in sechs Monaten festzustellen, dass man für ein Projekt (z. B. im Kindergarten, Verein oder Hobby) doch ein größeres Format benötigt. Mit A3 bist du für alle Eventualitäten gewappnet.
  • Bessere Hitze- und Druckverteilung: Da Laminiergeräte A3 für größere Flächen konstruiert sind, verfügen sie oft über stabilere Walzen und eine gleichmäßigere Hitzeverteilung. Das kommt dir auch bei allen kleineren Laminierfolien zugute: Die Ergebnisse sind meist planer und sauberer als bei extrem kompakten A4-Einsteigergeräten.
  • Zeitersparnis durch Doppel-Laminierung: Zum Schluss noch ein Trick. In einem A3-Gerät kannst du (mit etwas Übung) zwei A5-Dokumente oder mehrere kleine Formate (wie Karteikarten) nebeneinander durchlaufen lassen. Das halbiert die Arbeitszeit bei Bastelprojekten enorm.
Laminiergeraet A3 - Mehrere Folien
Mit einem Laminiergerät A3 kannst du nicht nur jedes kleinere Format laminieren, sondern auch mehrere kleine Folien nebeneinander.

Wann ist ein A4-Laminiergerät doch die bessere Wahl?

Hand aufs Herz: Trotz der Flexibilität von A3 Laminiergeräten gibt es drei Szenarien, in denen du mit einem kompakten A4 Modell besser fährst:

  • Platzmangel auf dem Schreibtisch: Ein A3 Laminierer ist ein massiver „Brocken“. Wenn dein Arbeitsplatz begrenzt ist oder das Gerät nach der Benutzung in einer flachen Schublade verschwinden soll, ist ein A4 Laminierer unschlagbar. Er ist deutlich kompakter, leichter und lässt sich flexibler verstauen.
  • Das Budget steht im Vordergrund: Wenn du dir absolut sicher bist, dass du niemals größere Formate als A4 benötigst, kannst du Geld sparen. Einstiegsgeräte für A4 sind oft schon für einen Bruchteil des Preises eines guten A3 Laminiergerätes zu haben. Für gelegentliche Bastelarbeiten oder ein paar Urkunden im Jahr reicht das völlig aus.
  • Mobiler Einsatz: Musst du deinen Laminierer öfter mitnehmen (z. B. zwischen verschiedenen Klassenzimmern, Vereinstreffen oder Standorten)? Ein A4 Modell passt problemlos in die Tasche oder den Rucksack. Ein A3 Laminiergerät hingegen ist sperrig und aufgrund der breiteren Walzen auch deutlich schwerer und empfindlicher beim Transport.

„Greif nur dann zum A4 Modell, wenn Platz und Mobilität für dich wichtiger sind als die Flexibilität. Wer den Platz hat, ärgert sich später meist, wenn doch mal ein DIN-A3 Poster laminiert werden soll und das Laminiergerät zu klein ist.“

Wissenswertes rund um Laminiergeräte A3: Deine Fragen kompakt beantwortet

Ja, das kannst du problemlos machen. Ein A3-Gerät verarbeitet alle kleineren Formate wie A4, A5 oder sogar kleine Visitenkarten. Du solltest dein Dokument lediglich mittig anlegen und die Folie immer mit der geschlossenen Seite zuerst in das Gerät einführen, damit keine Wellen entstehen. Viele Laminiergeräte verfügen auch über entsprechende Hilfsmarkierungen am Einzug.

Nein, das funktioniert leider nicht. Ein A3-Blatt ist schlichtweg zu breit für den Einzugsschlitz eines reinen A4-Laminiergeräts. Wenn du flexibel bleiben und auch größere Poster oder Urkunden schützen möchtest, solltest du dir direkt ein A3-Modell zulegen.

Du solltest keine hitzeempfindlichen Materialien wie Thermopapier von Kassenbons oder Ultraschallbilder laminieren, da diese durch die Hitze im Gerät komplett schwarz und unleserlich werden. Auch bei wertvollen Originalen oder Zeichnungen mit Wachsmalstiften solltest du vorsichtig sein, da der Vorgang nicht mehr rückgängig gemacht werden kann.

Neben dem Preis sind im großen A3 Format vor allem die Anzahl der Walzen und die Aufwärmzeit für dich wichtig. Für hochwertige Ergebnisse im A3-Format empfehle ich dir ein Gerät mit mindestens vier Walzen, damit der Druck gleichmäßig verteilt wird. Wenn du nicht gerne wartest, solltest du zudem auf eine kurze Aufwärmzeit von weniger als 2 Minuten und eine Laminiergeschwindigkeit ab 400 Millimetern pro Minute achten.

Davon rate ich dir eher ab. Ein zweiter Durchgang kann zwar helfen, wenn die Folie beim ersten Mal nicht richtig klebt, führt aber oft zu unschönen Wellen oder einer trüben Optik. Wenn dein Ergebnis beim ersten Mal nicht perfekt war, lag es meistens an einer zu niedrig gewählten Temperatur für die jeweilige Folienstärke.

Du kannst spezielle selbstklebende Kaltlaminierfolien verwenden, die wie ein großer Aufkleber funktionieren und ganz ohne Hitze auskommen. Das ist eine praktische Lösung für den Notfall, allerdings erreichst du damit nicht die gleiche Stabilität und Luftdichtigkeit wie mit einer echten Heißlaminierung in einem Gerät. Schau in meinen Testmodellen: dort habe ich dir passende Laminiergeräte die auch Kaltlaminierung ohne Hitze und nur durch Druck unterstützen markiert.