Ein Laminiergerät ist unverzichtbar, wenn es darum geht wichtige Unterlagen vor schädlichen Einflüssen zu schützen und fälschungssicher zu machen. Ob für den Heimanwender oder Büro: Verarbeitung, Ausstattung und Laminierqualität unterscheiden sich teilweise frappierend bei den verschiedenen Modellen. Investiere dein Geld wohlüberlegt.
Ich habe für dich über ein Dutzend Laminiergeräte ausführlich getestet. Wenn du auf der Suche nach einem leistungsstarken Gerät zu einem guten Preis-/Leistungsverhältnis bist, dann berate ich dich auf diesem Ratgeber gerne.
Warum du mir bei einem Laminiergerät vertrauen kannst
Mein Name ist Chris und ich helfe dir bei der Suche nach einem passenden Laminiergerät. Ich bin in der Grafik- und Werbebanche tätig, wo ich schon seit über 20 Jahren mit Laminiergeräten zu tun habe. Von Basteln mit kleinen Laminierkärtchen bis hin zum Einlaminieren von großen A0 Plakaten – all das zählte schon oft zu meinen Projekten.
Um Kunden stets das beste Laminierergebnis zu bieten, verfolge ich regelmäßig die Entwicklung dieser Geräte und der Branche selbst. Ich habe schon viele Partner bei der Wahl des richtigen Laminiergerätes beraten und mir einen großen Überblick am Markt angeeignet. Aber warum dieses Wissen nur mit wenigen Leuten teilen?

Aus der Intention heraus entstand eine Leidenschaft, mit der ich Schritt für Schritt diesen Ratgeber aufgebaut habe und stets aktuell halte.
Mehr als 200 Stunden sind in meine ausführlichen und unabhängigen Testberichte geflossen. Ich pflege enge Kontakte zu Herstellern wie Fellowes, Peach, GBC, Leitz und vielen anderen und bin somit über aktuelle Marktentwicklungen und Produktneuheiten stets im Bilde.
Auf den folgenden Seiten erhälst du einen umfassenden Überlick über die wichtigsten Laminiergeräte am Markt sowie detaillierte Testberichte und natürlich viele Tipps und Tricks vom Profi.
Warum du ein Laminiergerät brauchst

Damals wurden wertvolle Dokumente in Truhen oder Vitrinen gelagert um sie langfristig zu erhalten. Denn der Zahn der Zeit nagt genauso an ihnen, wie Umwelteinflüsse: Temperaturschwankungen, Vergilben durch Licht, Staubbelastungen oder hohe Luftfeuchtigkeit setzen den meist auf Papier oder Papyrus gedruckten Dokumenten stark zu.
Unter diesen Vorgang leiden alle aus natürlichen Rohstoffen hergestellten Papierdokumente – damals wie heute.
Das ist besonders schade bei alten Fotos, Urkunden oder Erbstücken, die nicht einfach wieder reproduzierbar sind. Plötzlich sind Bilder nicht mehr erkennbar, das damalige Schulzeugnis unleserlich oder alte Briefe zerbröseln einfach in der Hand.
Glücklicherweise gibt es heute Methoden und Mittel um diesen zerstörerischen Prozess Einhalt zu gebieten: ein Laminiergerät. Laminieren ist ein einfaches sowie preisgünstiges Verfahren um wichtige Unterlagen zu schützen und für die Nachwelt zu konservieren. Das Laminieren hält anfällige Materialien zuverlässig von Feuchtigkeit, Lichteinflüssen und oder beschädigenden Angriffen von Außen ab.
Wie funktioniert ein Laminiergerät?

Ein Laminiergerät funktioniert eigentlich ganz einfach: spezielle Folientaschen werden mit dem Dokument zusammen durch zwei Walzen gezogen. Durch Klebstoff oder Hitze verbindet sich die Folientasche mit dem Dokument und versiegelt es zuverlässig darin. Mit Kalt- und Heisslaminieren sind zwei Verfahren die gängigsten. Der Einsatz von einem Laminiergerät ist denkbar einfach und ungefährlich – auch technische Laien werden sich schnell damit zurechtfinden. Mehr zum Laminierverfahren.
Ein Laminiergerät findet natürlich in Agenturen und Druckereien breite Anwendung. Aber auch für private Haushalte gibt es viele günstige Modelle für das schnelle Versiegeln von wertvollen Dokumenten. Und natürlich haben Laminiergeräte auch in Büros ihre Daseinsberechtigung neben Scannern, Druckern und Diktiergeräten.
Selbst Discounter wie ALDI oder LIDL führen hin und wieder ein welche um die 20 Euro im Angebot. Hier musst du nicht viel Geld ausgeben und findest meist ein gutes Modell zum fairen Preis. Hier findest du günstige Laminiergeräte.
Meine Kriterien für ein gutes Laminiergerät
Ein gutes Laminiergerät definiert sich nicht nur über den Preis. Bei meinen Tests habe ich eine Menge weiterer Kriterien heran gezogen um für dich eine aussagekräftige und objektive Bewertung machen zu können.

Sinnvolle Funktionen
Die Temperatur sollte bei professionellen Laminiergeräten auch regelbar sein – damit du sie an die Foliendicke anpassen kannst. Gerade dünne Folien verschmelzen sonst regelrecht, während dickere nicht richtig zusammenhaften.
Daneben ist die Anzahl der Rollen nicht unerheblich. Je mehr Rollen die Laminierfolie gleichmäßig durch das Gerät ziehen, desto glatter und sauberer wird dein Laminierergebnis.
Viele Hersteller werben auch gerne mit Sonderfunktionen wie Foliensensoren, automatische Temperatureinstellungen oder besonders wenig erhitzende Gehäuse. Wieviel sinnvoller Mehrwert hinter solchen Schlagworten steckt, das prüfe ich in meinen Testberichten.
Wenn du noch zwischen zwei Formaten unschlüssig bist, empfehle ich dir immer das größere Format zu nehmen. So bist du für alle Fälle gewappnet. Beispiel: in einem A3 Laminiergerät kannst du problemlos auch kleinere Formate A4 und A5 sowie Visitenkarten versiegeln. Umgekehrt geht das natürlich nicht.
Eine genaue Kaufberatung für dein künftiges Laminiergerät mit kompletter Checkliste findest du hier.
Mein Laminiergeräte-Testranking
Ich habe mir im Laufe dieses Ratgebers über 10 Laminiergeräte ganz genau getestet und für dich ausgiebig getestet.
Wichtig ist mir dabei die Vielfalt. Ich achte darauf, dass sowohl für den gelegentlichen Hausgebrauch kleinere und preisgünstige Modelle in meiner Testauswahl sind, als auch professionelle und leistungsstarke Laminatoren mit vielen Komfortfunktionen für Büros und Agenturen. So findest du garantiert das passende Laminiergerät für deine Ansprüche und Projekte.
Im Folgenden nun mein Testranking mit Bewertung:
Meine Kaufempfehlungen für Format A4
Um für Anfänger ein bequemes rundum-sorglos Paket zu bieten, teste ich das Amazon Basics Laminiergerät. Das kommt von Haus aus nicht nur mit reichlich Laminierfolien sondern auch mit einem praktischen Schneidegerät, Locher und Eckenabrunder.
Dagegen stelle ich weitere preisgünstige A4-Modelle wie das Bonsaii L421A A4 Laminiergerät oder zwei Geräte von Olympia. Ihnen ist eines gemeinsam: sie sind allesamt erschwinglich in der Anschaffung und tun ganz pragmatisch das was sie sollen: laminieren! Ohne viel Schnickschnack drumherum.
Darf es etwas schneller sein? Ich hatte ja oben bereits wichtige Kriterien wie Aufwärmdauer und Laminiergeschwindigkeit erwähnt. Wenn du Wert auf schnelles Laminieren legst, dann schau doch gleich mal in dem Bereich der A3 Laminierer. Hier ist nämlich das Peach PL900 Laminiergerät eine richtig gute Wahl. Mit einer Aufwärmdauer von rund einer Minute rennt es den Wettbewerbern sprichwörtlich davon. Gerade wenn du öfter laminierst, macht sich dieser Geschwindigkeitsvorteil schnell bezahlt.
Hier mal meine Favoriten für das Format A4:
Meine Kaufempfehlungen für Format A3
Im A3 Bereich gibt es ebenfalls günstige Modelle mit schnörkellosen und pragmatischen Konzepten und dafür günstigem Preis.
So teste ich zum Beispiel das Olympia Laminiergerät 340 mit Schneidemaschine und einem starken Lieferumfang von 100 Folien. Mit diesem kannst du nicht nur laminieren, sondern auch direkt weiterverarbeiten. Diese Modelle leisten für den Hausgebrauch und in kleinen Büros schon gute Dienste.
Allerdings lässt hier die Laminiergeschwindigkeit noch zu wünschen übrig. Deshalb habe ich mich auch nach schnelleren Geräten umgeschaut.
So bekommst du mit dem Fellowes Calibre A3 ein leistungsstarkes und schnelles Produkt, welches mit guter Verarbeitung, einem intuitiven Bedienpanel und sinnvollen Hilfsfunktionen wie einem Foliensensor für schief eingelegte Folien glänzt.
Hier mal meine Favoriten für das Format A3:
Meine konkreten Empfehlungen
Aus meinen Test haben sich einige Empfehlungen herauskristallisiert. Hier meine persönlichen Favoriten für dich.
Mein Testsieger

Mit dem Fellowes Calibre A3 bist du sowohl für A3 als auch für A4 Formate bestens gewappnet.
Was mir an diesem Modell besonders gut gefällt: Hinter dem richtig schicken Gehäuse steckt nicht nur hochwertige Technik (eine Minute Aufwärmdauer, hohe Laminiergeschwindigkeit) sondern auch ein wirklich durchdachtes Konzept und sinnvolle Hilfsfunktionen. Hier merkt man dem Hersteller seine jahrelange Erfahrung und stetige Weiterentwicklung seiner Serien an.
So hilft dir ein integierter Foliensensor zuverlässig beim korrekten Einzug deiner Laminierfolien und stoppt den Prozess wenn diese schief eingelegt sind. Somit beugst du lästigen und zeitraubenden Folienstau direkt von vornherein vor.
Mit der HeatSwap Technologie kann das Laminiergerät binnen kürzester Zeit zwischen verschiedenen Temperaturstufen umschalten. Du hast die Wahl zwischen 80, 100, 125 Mikron und auch Kaltlamination per Knopfdruck.
Die nützlichen Funktionen, die hochwertige und schicke Verarbeitung und auch das sehr gute Laminierergebnis rechtfertigen in meinen Augen den etwas gehobeneren Preis gegenüber anderen Modellen. Mit dem Fellowes Calibre sind Heimanwender als auch Büros bestens gerüstet. Ein absolut rundes Gesamtpaket, was du für dein Geld bekommst. Für weitere Details findest du hier den ausführlichen Test des Calibre A3 von Fellowes.
Mein Preis- / Leistungssieger
Der günstige Sprinter unter den Laminiergeräten: ist in unter 2 Minuten einsatzbereit und schafft 400 Millimeter pro Minute..
Mein Preis- Leistungssieger ist das Peach PL102. Ohne viel Schnickschnack und Sonderfunktionen tut es genau das was soll: zuverlässig laminieren. Und wie es das tut: mit einer Aufwärmdauer von knapp 60 Sekunden und einer Laminiergeschwindigkeit von 2 A4 Seiten pro Minute ist es mit ganz vorne in der Liste der schnellsten Geräte. Mit ihm bekommst du in meinen Augen solide Technik für dein Geld in einem sehr guten Preis- / Leistungsverhältnis.
Und auch das Laminierergebnis stellt sich in meinem ausführlichen Test als ordentlich heraus. Gerne hätte ich hier noch einen Schalter gesehen um die Foliendicke einzustellen. Das ist dann wahrscheinlich doch dem günstigen Preis zum Opfer gefallen. Wenn du dich auf 80 Mikron Folien festlegen kannst, soll das aber kein Problem sein.
Mein Geheimtipp für Agenturen und Büros
Der Nachfolger des von mir getesteten aber leider nicht mehr vertriebenen iLam Touch ist folgerichtig das Touch 2. Das Gerät entpuppt sich im Test als solides Qualitätsprodukt mit vielen sinnvollen Hilfsfunktionen und überragender Laminiergeschwindigkeit.
Mein Geheimtipp ist ganz klar das Leitz iLam Touch Laminiergerät A3. Wie der Produktname schon sagt, bist du mit diesem sowohl für A3 Formate als auch natürlich für kleinere Formate gut gewappnet. Sinnvolle Funktionen wie ein Foliensensor, der automatisch die Foliendicke erkennt nehmen dir an den richtigen Stellen Arbeit ab und verhindern Folienstau und falsche Bedienung von vornherein. Das ist besonders wichtig, wenn viele verschiedene Menschen mit dem Gerät arbeiten, die sich nicht immer erst mit der Bedienung auseinandersetzen wollen oder gebrieft werden können. Wie oftmals in großen Büros, Copyshops und Agenturen.
Aber auch die technischen Werte überzeugen: wenn das Laminiergerät erst einmal warm ist jagt es die Folien mit satten 700 Millimetern pro Minute durch das Gerät. Leitz ist einer der Vorreiter in Sachen Bürotechnologie und hat auch bereits mehrere Technologie-Awards bekommen. Dieses Unternehmen weiß was es tut – und das Leitz iLam toch Laminiergerät A3 ist eindeutig ein Resultat davon.
Typische Einsatzgebiete für ein Laminiergerät
Die Anwendungsgebiete sind vielfältig: Wie bereits beschrieben lassen sich mit einem Laminiergerät in erster Linie natürlich empfindliche ältere Dokumente konservieren und für die Nachwelt aufheben. Alte Schulzeugnisse, amtliche Urkunden oder Auszeichnungen, die du auch noch in ein paar Jahrzehnten behalten möchtest, lassen sich mit einem Laminiergerät einfach verpacken. Auch bei Unterlagen die schnell knicken oder sich abnutzen lohnt sich eine Laminierung. Zum Beispiel Jahreskarten für die öffentlichen Verkehrbetriebe, Studentenausweise oder wichtige Abokarten. Zu guter letzt hilft ein Laminiergerät auch dabei, Schilder und Warnzeichen für die Nutzung im Aussenbereich gegen Regen- und Witterungs- und Temperatureinflüsse zu schützen.
Letztlich kannst du mit einem Laminiergerät nicht nur Ausweise versiegeln, sondern auch Urkunden, Moderationskarten, Akten bis hin zu Sportequipment und einiges mehr. Weil das so viel ist, habe ich dem Thema einen extra Artikel gewidmet. Dort findest du Infos und Inspirationen, was du alles mit Folien schützen kannst. Du wirst überrascht sein, wozu dein Laminiergerät alles fähig ist.
Die passenden Folien für dein Laminiergerät
Und wo ich gerade auch die Folien für dein Laminiergerät angesprochen habe: auch beim Kauf von denen solltest du dich vorher informieren.
Denn: Ähnlich wie Druckerpatronen bei einem Drucker, müssen für ein Laminiergerät natürlich Folientaschen nachgekauft werden. Hier sind besondere Dinge zu beachten: nicht jede Tasche passt. Konkret gibt es wichtige Entscheidungen zwischen Foliendicke, Foliengröße, verschiedene Veredelungsvarianten, Durchsichtigkeit, Faltung und viel mehr. Während du dich beim Kauf von einem Laminiergerät einmalig entscheidest, solltest du die Wahl der passenden Folien immer abhängig machen von dem Dokument, was du versiegeln möchtest. Auch dazu habe ich dir einen extra Laminierfolien-Ratgeber verfasst. Lies ihn dir am besten in Ruhe durch.
Gute Laminierfolien-Angebote findest du hier.
Tipps zur Nutzung von deinem Laminiergerät

Wenn du dich für das richtige Laminiergerät und die passenden Folien entschieden hast, möchte ich dir ein paar nützliche Tipps an die Hand geben, wie du optimal laminierst.
Angefangen von der Aufwärmung, über die Vorbereitung der Folien, bis hin zum Einzug und der fachgerechten Nachbearbeitung kannst du einiges rausholen um ein optimales Ergebnis zu erzielen und beispielsweise Knicke oder Bläschenbildung zu vermeiden.
Ich vom Laminiergerät Ratgeber habe dir eine kleine Checkliste und eine Videoanleitung zusammengestellt mit do’s und dont’s beim laminieren.
Viele Laminiergeräte besitzen Funktionen um verklemmte oder schief eingezogene Folien von Haus aus zu vermeiden. Aber was tun, falls du doch mal Probleme mit deinem Laminiergerät haben solltest – wie zum Beispiel Folienstau. Auch da kann ich dir helfen. Schau doch mal in meinen Hilfebereich.
Hersteller von Laminiergeräten

Hersteller von Laminiergeräten gibt es viele am Markt. Ein Blick zum Händler für Bürobedarf oder in bekannten Onlineshops genügt um sich einen kleinen Überblick zu verschaffen.
Zahlreich vertreten sind beispielsweise die Laminiergeräte von Olympia – ein Experte in Sachen Büromaschinen und -ausstattung aus Nordrhein Westfalen, welcher im eher günstigen Preissegment Geräte für A4 und A3 Formate anbietet.
Ebenfalls für den häuslichen Gebrauch und kleine Büros hat GEHA eine Laminierlösung im Sortiment, welche ich im Rahmen dieses Ratgebers genauer unter die Lupe genommen habe.
Ein Neuling in diesem Bereich ist die Firma Peach. Der schweizer Hersteller hat sich ursprünglich auf die Herstellung und den Vertrieb von Druckerzubehör fokussiert, ist jetzt jedoch auch Quereinsteiger mit einigen interessanten und vor allem schnellen Laminiergeräten. Grund genug für ein Interview mit dem Chief Sales Manager über die Eintritt im deutschen Markt und die weitere Produktstrategie.
Im mittleren bis hin zum Profibereich kann ich die Geräte von Fellowes, GBC und Leitz ans Herz legen. Fellowes bietet zum Beispiel eine sehr breite Produktpalette und hat jede Anforderung ein Laminiergerät parat. Hier trifft langjährige Erfahrung auf Markt-KnowHow, wie Andrea Cantong, Marketing Leiterin des Unternehmens in meinem Interview mit Fellowes ausführlich darlegt.
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