Leitz iLam A3 touch
Leitz iLam A3 touch ist leider nicht mehr verfügbar
Leider wird das hier getestete Produkt nicht mehr vom Hersteller angeboten. Ich kann jedoch die folgenden ähnlichen Alternativen empfehlen:Mit dem Laminiergerät Leitz iLam A3 erreicht mich heute ein A3-Laminiergerät der höheren Klasse. Mit einem beispiellosen Foliensensor und einer Temperaturautomatik möchte der Hersteller die Bedienung grundlegend erleichtern. Ich bin positiv gestimmt, denn Leitz hat schließlich bereits mehrere internationale Technologie-Awards gewinnen können.
Das Gerät

Beim ersten Auspacken fällt mir vor allem die Anleitung auf. Die ist typischerweise mehrsprachig gehalten. Auch der deutsche Abschnitt hält noch einige Fachbegriffe und Anglizismen bereit. Laien dürften also unter Umständen erst einmal etwas experimentieren müssen, bevor sie die richtigen Einstellungen haben. Aber bei den nur zwei Knöpfen und eine handvoll Funktionen des Gerätes dürfte das kein Problem darstellen.

Das Laminiergerät ist eine stattlichen halben Meter lang und recht schwer – aber durchaus noch schreibtischtauglich. Und da kann es ruhig auch präsentiert werden: denn es besteht aus einer edlen Oberfläche und setzt mit seinem reduzierten und minimalistischen Look für Homeoffice und Büros interessante optische Akzente. Hier zeigt sich, dass Leitz auch ein Auge für ansprechendes Produktdesign hat – und nicht umsonst bereits in dieser Kategorie mehrere internationale Preise gewann. Insgesamt gefällt mir Optik und Verarbeitung von allen getesteten Geräten am Besten.
Der Laminiertest
Hier glänzt das Leitz iLam A3 direkt zu Beginn: über eine mehrstufige Countdown-Anzeige hatte ich im Test stets genau im Blick wie lange es noch dauert. Bei immerhin einer stattlichen Aufwärmphase von immerhin 5 Minuten nicht unwichtig. Ein Piepton und ein grünes Lämpchen signalisiert mir, wann ich loslegen kann. Der Laminiervorgang kann mit den mitgelieferten zwei A4 und zwei A3 Folien sowie vielen weiteren Testfolien starten:
Hier liefert das Laminiergerät Leitz iLam A3 eine Besonderheit: Über einen Sensor wird die Foliendicke erkannt. Das Laminiergerät passt daraufhin automatisch die Temperatur an. Das klappte bei mir im Test extrem zuverlässig. Ich kann mir vorstellen, dass in Agenturen und Büros diese Funktion durchaus kaufentscheidend sein könnte. Denn manuelles Konfigurieren und falsche Einstellungen gehören so der Vergangenheit an. Auch bei vielen verschiedenen Foliengrößen und -dicken direkt hintereinander, leistet der Sensor gute Arbeit und nahm die Einstellungen nahtlos selbst vor.
Die Geschwindigkeit ist mit 700mm pro Minute extrem gut und dürfte vorallem Viel-Laminierer erfreuen. Die ABS Funktion (von Leitz Rücklauffunktion genannt) ist bei der Preisklasse wohl selbstverständlich. Wenn auch fast nie nötig: bei den 100 Folien hatte ich einen Ausschuss von nur einer Folie. Absoluter Bestwert! Da war ich froh, dass die verkantete Folie über Knopfdruck wieder vorne ausgeworfen worden ist. Unterm Strich bietet Leitz mit seinem Gerät von allen Testkandidaten die beste Laminierqualität und die wenigsten Patzer.

Was beim iLam A3 von Leitz zudem noch positiv auffällt sind die Ablageflächen: sowohl bei Einzug als auch beim Auswurf. Somit lässt sich das Dokument anfangs akkurat in der Folie platzieren und verrutscht nicht. Das Ergebnis fällt hinten sanft in das Auswurffach, knickt nicht und kann in Ruhe abkühlen. Hier hat Leitz mitgedacht.
Mehr als bei anderen Geräten solltest du hier auf Sauberkeit achten. Wenn die einglegten Folien Verschmutzungen oder Fusseln aufweisen, war das Ergebnis meist entsprechend schlecht. Die ersten 10 Folien haben zudem etwas stark noch nach Chemie gerochen. Das hat sich aber im weiteren Test schnell gegeben.
Vorbildlich: Ein praktischer Energiesparmodus schaltet das iLam A3 nach 30 Minuten automatisch aus und verhindert somit Beschädigungen am Gerät durch Hitze als auch unnötige Energieverschwendung. Eine Funktion die man gerade für Agenturen, wo mehrere Mitarbeiter an dem Gerät arbeiten, nicht hoch genug loben kann.
Fazit:
Das Laminiergerät Leitz iLam A3 zeigt im Test eine recht lange Aufwärmpahse. Einmal auf Betriebstemperatur zieht das Gerät dann aber richtig ab: mit flotten 700mm/Min versiegelt er im ordentlichen Tempo und eignet sich damit auch für Viel-Laminierer. Schneller sind da nur die Laminierer von Peach wie das PL900. Für den etwas höheren Preis bekommt man beim iLam A3 außerdem die zuverlässige Sensortechnik dazu, welche die Foliendicke automatisch erkennt und Temperatur selbst regelt. Falschbedienungen und mühsame manuelle Einstellungen gehören damit der Vergangenheit an. Auch die praktischen Einzugs- und Ablagefächer fallen positiv ins Gewicht. Unterm Strich kann das Leitz iLam A3 im höheren Bereich sowohl für anspruchsvolle Privatanwender als auch für Büros und Agenturen überzeugen.
Leitz iLam A3 touch

Solides A3-Laminiergerät mit einfacher Bedienung und guten Ergebnissen; etwas langsamere Aufwärmzeit und höherer Preis im Vergleich zu Konkurrenz.
- sehr zuverlässige Temperaturautomatik
- hohe Laminiergeschwindigkeit
- Abschaltfunktion
- robustes Gehäuse
- bestes Laminierergebnis
- etwas längere Aufwärmphase
- recht hoher Preis





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