Olympia A 3040 Laminator
Olympia A 3040 Laminator ist leider nicht mehr verfügbar
Leider wird das hier getestete Produkt nicht mehr vom Hersteller angeboten. Ich kann jedoch die folgenden ähnlichen Alternativen empfehlen:In diesem Test stelle ich den Olympia A 3040 Laminator genauer vor. Nachdem das kleinere A4 Einsteigergerät im Olympia A230 im Test schon eine gute Figur gemacht hat, prüfe ich nun, ob der große Bruder dem in nichts nachsteht.
Das Gerät
Der Olympia A 3040 Laminator ist bei Amazon sowohl in einer Standalone-Variante oder aber mit 100 A3 Folien im Set erhältlich. Ich empfehle dir das Paket mit den 100 A3 Laminierfolien. Die kommen direkt vom Hersteller, funktionieren super mit dem Gerät und kosten nur geringfügig mehr als das Einzelgerät. So kannst du nach dem Auspacken auch direkt loslegen.
Das silber/schwarze Heiß- und Kaltlaminiergerät kommt sicher verpackt an und macht einen solide verarbeiteten Eindruck. Die Anleitung ist ausreichend – ohnehin gibt es kaum Einstellungen am Gerät. Denn der Olympia A 3040 Laminator kommt sowohl in der Größe, als auch in den Funktionen recht kompakt und aufs sinnvollste beschränkt daher.
Der Laminiertest
Komme ich nun wie immer zum Herzstück meines Tests: die Laminierpraxis mit dem Gerät aus dem Hause Olympia. Ich stelle das Gerät auf die Tischfläche und betätige den Power-Schalter. Beim Einschalten zeigt das schlanke A3 Laminiergerät mit ca. 3 bis 5 Minuten (je nach Foliendicke) eine akzeptable Aufwärmzeit und liegt von allen Testkandidaten im guten Mittelfeld. Eine gelben Lampe signalisiert, wenn die Rollen die richtige Betriebstemperatur erreicht haben. Diese solltest du auch in jedem Fall abwarten um sicherzustellen, dass die hitzempfindlichen Laminierfolien an ihren Rändern auch luftdicht verschmelzen und langlebig versiegeln.
Die Temperatur kann dann über einen Drehregler direkt auf die eingelegte Foliendicke angepasst werden. Anders als die meisten anderen Laminiergeräte verfügt der Olympia A 3040 Laminator über gleich 4 Rollen – jede auf bis zu 180 Grad beheizbar. Das ist sowohl von der Anzahl der Rollen als auch der Temperatur überdurchschnitlich und bringt ein saubereres Endergebnis laut Hersteller. Und in der Tat: bei meinem Test gab es kaum Ausschuss an Folien. Von 100 Folien wurde nur eine unsauber laminiert.
Der Einzug der Folien – egal ob A3 oder A4 – machte im Test keine Probleme. Und falls doch mal etwas stocken sollte, hat der Olympia A 3040 Laminator einen einfachen Staulösehebel, die seinen Namen zuverlässig alle Ehre macht: er stoppt das Laminiergerät und gibt die Folie frei.
Die vom Hersteller erlaubte Foliendicke beträgt 75 – 150 mic. Das innenliegende Dokument darf maximal 0,6mm stark sein. Das reicht für Ausweise, Akten, Schilder, Fotos und andere Vorhaben des Alltages vollkommen aus.
Die Laminiergeschwindigkeit beträgt 400mm/Minunte, was etwa 80 A4-Folien in der Stunde bedeutet. Für die täglichen Laminierarbeiten im Büro okay. Wer sehr viel versiegeln möchte, sollte sich jedoch lieber im Hochpreissegment nach einem schnelleren Laminiergerät umschauen, wie zum Beispiel den ebenfalls von mir getesteten Leitz 74740000 Laminiergerät iLam A3.
Fazit:
Mit seinen 4 Rollen und dem praktischen Temperaturregler ist der Olympia A 3040 Laminator nicht nur für Privatanweder interessant – sondern empfiehlt sich ebenso für Büros. Die Geschwindigkeit ist keine Höchstmarke, liegt jedoch im Durchschnitt und genügt täglichen Anwendungen. Eine Auswurfklappe und eine automatische Abschaltfunktion hätte das Laminiergerät in diesem Preissegment noch perfekt gemacht. Das ist Kritik auf hohem Niveau – insgesamt kann ich den Olympia A 3040 Laminator bedenkenlos empfehlen.
Olympia A 3040 Laminator

Preis-/Leistung starkes A3-Laminiergerät mit einstellbarem Temperaturregler, vier Rollen für gleichmäßige Ergebnisse und zuverlässigem Stau-Lösehebel, gut für Büro und Alltag geeignet.
- 4 Rollen
- 5 stufiger Temperaturregler
- Abschaltautomatik fehlt








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